onehundretstories
Sklavin sein

Die Sisalfaser, frisch geerntet
Sanft verwebst du sie mit mir
Flichtst Taue um den schmalen Körper
Schlingst und knüpfst sie um zur Zier

Im groben Netz der Spinnenfäden
Bin ich in deinem Blick gefangen
Er spricht von Schmerz, von Zärtlichkeit
Voll Gier danach nebelverhangen

Die Seile schneiden tief ins Fleisch
Wein schöpfst du aus den weißen Rippen
Schreibst mit dem Rinnsal rote Wörter
Kostest Sekt von meinen Lippen

Für immer deine Sklavin sein
Versprichst du mir an diesem Tag
Zu mehr sind wir noch nicht bereit
Besiegelst mich mit einem Schlag
2.7.12 17:53


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